Minor Sun

Wer sich schon ein wenig länger mit The Beauty of Gemina beschäftigt, wird hier viele ihrer Facetten wiederfinden – die Akustikgitarre bei „Crossroads“, das rockige Element bei „End“ oder „Wednesday Radio“, die alles durchziehende Melancholie. Der eine wird vielleicht ein bisschen die synth-rockige Ausrichtung von „Lonesome Death of a Goth DJ“ vermissen, der andere würde gern ein bisschen mehr die akustisch-folkige Seite weiterverfolgen, doch insgesamt ist Minor Sun ein sehr rundes, sehr reifes und durchdachtes Album geworden. Die musikalische Intensität ist immer perfekt dem Inhalt der Lyrics angepasst, Michael Seles Stimme trägt sowieso alles, und die Rhythmusfraktion aus Mac Vincenz und Andi Zuber zimmert einen felsenfesten und doch oft federleichten Untergrund. Absolute Empfehlung!

Schwarzesbayern.info - torshammare

«Darkness has never been so bright and beautiful as with the `Minor Sun´ – the THE BEAUTY OF GEMINA’s seventh opus since 2006. With thirteen new and diverse compositions, this one of kind dark alternative band from Switzerland around mastermind and vocalist Michael Sele celebrates its ten-year anniversary. There is no better birthday present than this new masterpiece of about 67 minutes of sonic pleasure. Listening to `Minor Sun´ for the very first time will leave you speechless with an urge to immediately dive back into it once again. And at the same time it will make you want to tell the whole wide world about it, and that you should absolutely do once you’re able to articulate yourself again.”

melanchoruswebzine

It is true that Sele has a passion for dark 80s sounds, but he describes The Beauty Of Gemina as dark rock with even some blues influences. Absolutely correct, if only you can reach a wider audience with such a definition, and that’s what the Swiss band tries on Minor Sun. Thirteen songs are included on this CD with its stark white cover (the color of hope?) on which Sele (with his equally white hair) closes his eyes. His voice is the guide through this dark trip which sounds as threatening (and beautiful) as the one by Nick Cave. Despite the goth sound the music is never heavy, just some melancholic Cure guitars that determine the atmosphere of Minor Sun(Another Death even has an And Also The Trees content). You have to take your time for the music of The Beauty Of Gemina, just as the band does, some epic songs of seven minutes songs are included. Loyal fans will notice that Minor Sun is a big leap forward (not that they ever were bad) as the songs of the band are getting better with as absolute highlight Waiting In The Forest which should be a huge hit it was made by Editors. Which genre you stick on it (and maybe you better don’t ), Minor Sun remains a great album of a band that is growing constantly. Soon the band starts an European tour.

luminousdash - DIDIER BECU

The Beauty Of Gemina präsentieren uns mit diesem charaktervollen Album 13 neue Songs mit mehr als 65 Minuten Spielzeit. Das edle 6-seitige Digipack beinhaltet ein Booklet mit allen Texten und ein Special Minor Sun Poster! Ebenso ist das Album auch als Limited Vinyl Edition erhältlich. Ein Silberling, der den Hörer mit auf eine unglaubliche Reise in die Vergangenheit und Zukunft der Schweizer Band nimmt. Emotionen, Melancholie, düstere Klänge und Texte, als auch ein wenig Nachdenklichkeit und Satire, sind hervorragend zusammengeführt worden und lassen dieses Kunstwerk „Minor Sun“ in einem schillernden Licht unter dem Regenbogen erscheinen. „Wake Up, Wake Up – I heal The Sun“!

independentsounds - guidowein

Kenne die Band seit gut einem Monat. Seit die Promo für das siebte Studioalbum „Minor Sun“ begonnen hat. Ich verspüre unfassbar dringenden Nachholbedarf. „Crossroads“, die erste Single, wurde 1991 von dem mittlerweile verstorbenen US-Country-Folk-Blueser Calvin Russell veröffentlicht und ist für mein Empfinden so etwas wie der perfekte Song. Es braucht natürlich guts, so eine Nummer zu covern. Und Michael Sele, Frontmann von The Beauty Of Gemina, sieht ja auf den ersten Blick eher ein bisschen aus, als wäre ihm schon der leiseste Sonnenstrahl zu heiss. Die Cover-Version ist aber mehr als gelungen, weil der Sänger und Songschreiber die Basis, Gitarre und tiefe Stimme, unangetastet gelassen und dem Song lediglich einen dezenten Stromstoss versetzt hat, der ihn treibender und voller macht. „Crossroads“ ist das Herzstück des Albums, weil am meisten Blut, am meisten Wärme durchfliesst. Gemessen an der winterlichen Ausstrahlung, die die restlichen Stücke aufweisen. The Beauty of Gemina wird vorzugsweise – und das würde auch erklären, warum ich bis heute noch nichts von der Band mitbekommen habe – von der Gotik-, der Dark Wave-Szene engagiert. Ein Grund dafür dürften die düsteren Texte sein, die nicht selten vom nahenden Tod handeln. Und die Melodien, die sich ohne klar auszumachende Strophen-Refrain-Unterteilung ganz hervorragend zum Abtauchen eignen… Komisch ist, mir persönlich beschert das Album trotz allem gerade ganz viele Lichtmomente. Man muss nur mal die Augen schliessen und sich vorstellen, man würde zu einem Song wie „Down On The Lane“ in der goldenen Herbstsonne durch die Stadt schreiten oder zu „Wonders“ frühmorgens in den Tag hinein.

rockette.space - Miriam

Since At The End Of The Sea (2010), the band of Michael Sele seems to become stronger with every new release. And he always tries to find new perspectives. Iscariot Blues was very direct and showed us his more alternative rock side, on The Myrrh Sessions the tracks were stripped down and the songs on Ghost Prayers got an organic sound. Minor Sun has a white cover and Michael Sele with closed eyes: he looks like an angel. As always, the artwork is elegant with lyrics and atmospheric photos. If there is one constant in the music of The Beauty of Gemina, then it is undoubtedly the bittersweet lyrics about loss, dreams, sadness and goodbyes. The lyrics come with jaunty-sounding melodies. The guitar lines contain very beautiful little effects. They are subtle and very nicely done. Listen to the opening track The End to get an idea of what I mean. The End has a catchy chorus and a typical Michael Sele phrase: When I'm dying, Love is Dying. Waiting in the Forest sounds dreamy and contains a catchy melody. The keys play an important role on Endless Time To See. The track reminds me of Blind by Hercules and Love Affair. Crossroads is written by one Saylor White, it has a catchy guitar riff and seems to radiate hope and other expectations. More goth rock tinged influences on Close To The Fire. On these thirteen songs (more than one hour of music), we hear musical synthesis of the approaches that have been used in the past, mixed to make it allo sound homogeneous. So, there is something for everyone, but above all with a typical The Beauty of Gemina sound. And the vocals are very good and quite varied, despite the rather melancholic tone. One of the highlights is Another Death, an inspiring guitar track wit a delicious bass, complemented by atmospheric cello and keys for an oppressive atmosphere that evokes all kinds of emotions in me. Lovely. There are also some quieter tracks like Down On The Lane (a melancholic song with a glimmer of hope) Wonders and the long epic closing song Silent Land. Minor Sun contains thirteen strong, beautiful and well-developed songs that hover somewhere between darkwave, goth rock and alternative rock. Must be the best the genre has to offer nowadays. peek-a-boo-magazine.be - Wim GUILLEMYN

Das Schweizer Trio ist unermüdlich und entwickelt sich auch immer weiter. Wenn es eine Schublade sein muss, dann Dark Wave, wobei das nicht ganz stimmt. Es ist dunkle romantische Musik bei welcher aber immer wieder die Sonne durchscheint. Herbsttage mit Hochnebel sind vielleicht ein besserer Vergleich, manchmal nieselt es und es ist düster aber plötzlich sieht man eine milchige Sonne. Wer kennt diese Stimmung nicht und findet sie faszinierend? Manchmal sind die Klänge rockiger dann wieder ruhiger, manchmal sogar episch. Die Stimme des Sängers ist kühl und schön, sein Gitarren- und Pianospiel eher warm. Bass und Schlagzeug bringen diese Schwingungen hinein. Auch dies ist Musik die sich bei mehmaligem Anhören entwickelt.

musikch - Fredi Hallauer

Würde es so etwas wie helle Dunkelheit geben, wäre das wohl die zutreffendste Beschreibung für dieses Album, das wie eine geniale Fusion von Einflüssen der Marke The Ozric Tentacles, Television, Cream, David Bowie und Robert Smith wirkt. Die Soundflächen legen sich wie wollene Decken über Momenten für Gänsehaut sorgt.

Planet Music (AT)

The Beauty of Gemina ist so eine Band, die eigentlich wesentlich bekannter sein sollte. Zwar kann sie auf eine beachtliche Fanbasis bauen, aber die Mischung aus Dark Pop, Wave und Rock – versehen mit einigen elektronischen Schleifen – hätte noch mehr Zuhörer verdient. Zum zehnjährigen Bandjubiläum ist „Minor Sun“ jedenfalls wieder eine ganz vorzügliche, schwermütige und düstere Platte geworden.

dreamoutloudmagazin - Torsten Schlimbach

Ich LIEBE diese Scheibe über alles, ich liebe die Musik der Jungs, sie übertreffen sich jedes Mal selbst, sie liefern ein übermächtiges Werk ab, dieses trägt einen in längst vergessene Zeiten – GENAU SO muss sich schwarz anfühlen, GENAU DAS ist das, was uns prägte, uns ausmachte, uns mit in´s Dunkle nahm. Lasst Euch an Herz und Hand nehmen und folgt einfach, es lohnt sich so sehr! Damit ende ich, verneige mich vor Michael und seinen Musikern, bedanke mich bei Euch und ihnen, sage bis bald und stay tuned!

Darkmusicworld.de – Riccardo Oldenburg

Wo ein Ende, da ein Anfang. Wenigstens ist dies bei The Beauty Of Gemina aus der Schweiz so. Ihr neuestes Werk "Minor Sun" beginnt mit "End", einem Stück, das sich mit der Frage beschäftigt, was im Moment des Sterbens (buchstäblich und metaphorisch) geschieht. All das packen die elektronisch aufgeladenen Grüftli-Rocker in treibend-minimale Akkorde, gespickt mit ätherisch-psychedelischen Gitarrenparts. Michael Seles markant-kühler Gesang unterstreicht die eisige Stimmung, die sich durch das ganze Album zieht - bis hin zur Optik der Platte.

Schubladendenken ist der Gruppe fremd; deswegen passen sie auch in so viele. In erster Linie aber – und das ist die wichtigste Erkenntnis – bringen sie mit ihrem lässig aufgespielten Sound das Gothic-Rock-Genre eine deutliche Ecke weiter, weil sie es für die Gegenwart gehaltvoll und gelungen interpretieren.

under-ton - Daniel Dressler

„Minor Sun“ ist das bisher introvertierteste Album der Schweizer. Die düsteren Industrial-Anleihen der Frühwerke sind Geschichte. Stattdessen kommen einem Dark-Wave- und Post-Punk-Bands der alten Schule als Referenzen in den Sinn. Besonders als Gitarrist scheint Sele viel von Robert Smith gelernt zu haben. Dazu kommt ein fluffiger Indie-Charme.

Damit stehen THE BEAUTY OF GEMINA wohltuend der innerhalb der schwarzen Szene immer stärker um sich greifenden Party-Mentalität entgegen. Michael Sele möchte dich nicht zum Tanzen bringen. Er hat es auch nicht oberflächlich auf deine Tränendrüse abgesehen. „Minor Sun“ sollst du dich hingeben. Du sollst dich treiben lassen, eintauchen, abtauchen.

Einzelne Songs hervorzuheben ist schwer. Denn THE BEAUTY OF GEMINA setzen weder auf Ohrwürmer noch auf akustische Effekthascherei. Vielmehr präsentieren sie sich auf ihrem neuesten Album als Meister des Subtilen. Ungeduldige Zeitgenossen mit kleiner Aufmerksamkeitsspanne seien gewarnt: Ihr werdet die Scheibe wohl schnell als langweilig und gleichförmig abtun. Die wahre Schönheit mancher Melodiebögen, die ganze Größe der Songs nämlich offenbart sich erst nach mehreren Durchläufen. Das macht „Minor Sun“ zu einem nachhaltigen Vergnügen.

metal1 - Nico Schwappacher

Prädikat; THE BEAUTY OF GEMINA haben mit „Minor Sun“ ein Album geschaffen, das man nicht zwingend besitzen muss. Man verpasst einfach ein Stück Schönheit und Anmut, wenn man es sich nicht besorgt.

metalnews – Danny Frischknecht

 

TBOG Mastermind Michael Sele ist ein begnadeter Songwriter und Sänger, welcher mit wenigen gekonnt eingesetzten Rock-Elementen auf dem 7.Album in 10 Jahren eine absolut dichte Atmosphäre voller eigenständiger und abwechslungsreicher Dark-Wave-Perlen zu schaffen vermag.

Sonic Seducer Soundcheck - Thomas Vogel

Listening to ‘Minor Sun’ for the very first time will leave you speechless with an urge to immediately dive back into it once again.
With this new album, THE BEAUTY OF GEMINA manage the balancing act between the gloom of melancholy and the bloom of wise optimism like never before and as no other.
The eerie outro of ‘Silent Land’ won't let you go with its feel of solitary drifting through black cosmic space or the deep, dark depths of an underwater world. Wonderful!
This melancholic and the same time enlightening and heart-warming star, that is steadily emerging on the firmament, radiates in a minor key – there is no better balm for dark souls than the ‘Minor Sun’.

Reflectionsofdarkness - Layla Ayobi

Fast drängt sich der Gedanke auf, als würden The Beauty of  Gemina auf „Minor Sun“ endlich so klingen, wie sie schon immer klingen wollten.
Krönung der süchtig machenden Mixtur ist die  Stimme von Michael Sele, die immer mehr an Nick Cave erinnert und mit jedem Album intensiver zu werden scheint.
Ein besseres Geschenk zum zehnten Jubiläum hätten Michael Sele & Co ihren Fans nicht machen können.

Sonic Seducer – Karin Hoog

Immer wenn die Schweizer Dark-Wave-Rocker neue, weiche Melodien schwingen lassen, ist man einfach hin und weg. Zumindest fühle ich mich von Platte zu Platte mehr in ihren bezaubernden Klangkosmos gezogen. Extrem stark!

Sonic Seducer Soundcheck - Erik Rössler

Ich bin völlig verliebt in dieses Album! „Waiting In The Forest“  bekomme ich gar nicht mehr aus dem Kopf und auch der Opener „End“ ist einfach nur hinreißend schön! TBOG zelebrieren ihren Gothic Rock intensiver als je zuvor!

Sonic Seducer Soundcheck - Medusa

Auch das neue Album von Sänger, Songwriter und Mastermind Michael Sele sollte die dunkle Gefolgschaft von THE BEAUTY OF GEMINA erfreuen.
Denn der Meister aller Instrumentierung - dieses Mal fast durchgehend von Andi Zuber und Mac Vinzens unterstützt - ergießt sich kompositorisch in den Songs dieses schmucken, langen Werkes in all seiner Traurigkeit.
Womöglich erhofft sich die Band mit 'Wednesday Radio' einen Airplay-Gassenhauer, während 'Wonders' durch psychedelische Eisblumen erfreut und der 'Winter Song' die Kälte, Klarheit und Schönheit des schicken Cover-Artworks vertont, schmachtend an 'Minor Sun', einer dunklen Schönheit in Weiß.

Für streetclip.tv – Michael Haifl

New und Dark Wave, Postpunk, Gothic, Pop und Ambient Sounds sind die Zutaten für das Soundelixier auf dem mittlerweile achten Longplayer der Band, die spätestens jetzt aus dem Status des Geheimtipps herausgewachsen ist. Bei aller genreüblichen Schwermut webt Michael Sele geschickt leicht und luftige Popelemente in seine Songs. Ab und zu wechselt er zwischen klarem und leicht nuschelndem Gesang, was jedem Song eine eigene Magie verpasst. Opulent und entgegen dem kostenoptimierten Zeitgeist ist auch die Aufmachung der CD. Der Digipack besticht durch zwei geschmackvolle Booklets und ein stimmungsvolles Artwork.

www.curt.de – David Eisert

Was die Band mit Minor Sun geschaffen haben, ist der erste, unüberhörbare Grundstein für den neuen «Gemina-Sound». The Beauty of Gemina schaffen es mit den krachenden Rock-Hymnen Wednesday Radio und Close To The Fire zu überraschen. Gleichzeitig huldigen sie der Düsternis, aus der sie vor zehn Jahren entsprangen. Die Songs fügen sich nahtlos in den Katalog ein und sind doch frisch. Der Staub des alten «Gemina-Sounds» wurde weggefegt und aufpoliert. Trotzdem bleibt sich die Band treu. Das Album kann mit den frühen Perlen problemlos mithalten. Minor Sun ist eines der besten Werke von The Beauty of Gemina.

Negativwhite – Janosch Tröhler

Es gibt immer wieder Alben, bei denen hat man das Gefühl, das sie in ihrem Genre zu den herausragenden Veröffentlichungen zählen, auch wenn man selber kein Kenner der Musikrichtung ist. So ein Album ist „Minor Sun“, das neue Werk von THE BEAUTY OF GEMINA.Mir gefallen allerdings die ruhigen Stücke wie z.B. „Wonders“ noch besser. Hier spürt man die Emotionen die SELE mit seinen Songs transportieren kann. Und dafür muss es dann defintiv kein Rock sein. Wer aber auf der Tanzfläche mehr als nur headbangt und offen für andere Stile ist, der sollte mal ein Ohr riskieren. Anspieltipps: „End“, „Close To The Fire“ und „Wonders“.

ffm-rock.de – Andreas Stephan

Über den Status des Geheimtipps ist The Beauty of Gemina mittlerweile meilenweit hinaus, die Schweizer erschaffen auf ihrem neuen Werk „Minor Sun“ eine perfekte Symbiose aus dunklem Wave, gewürzt mit einer Prise Folk, jazzigen Schnipseln und treibenden Rock. „End“ ist zwar trotz seines Titels der Opener des neuen Albums, weist aber auch perfekt den Weg durch insgesamt 13 Songs, die von Michael Sele’s unverwechselbarer Stimme getragen werden und immer wieder ein wohliges Gänsehautgefühl entstehen lassen. Dieses Album hat die Hervorhebung einzelner Songs wirklich nicht nötig, „Minor Sun“ ist das Highlight, das weder Abzüge in der A- oder B-Note verdient hat, also gibt es hier auch uneingeschränkten Applaus und die volle Punktzahl.

Westzeit – Frank Hübner

Das neuste Album der Schweizer Dark Wave-Könige The Beauty Of Gemina ist eine natürliche
Weiterentwicklung der bisherigen Veröffentlichungen und offenbart im Inneren einige Überraschungen. Michael Sele ist nicht nur Frontmann und Gründer der Gruppe, sondern auch Dirigent und Zeremonienmeister.
Das Stimmungsbild und Klanggefühl bleibt dem gewohnten Umfeld erhalten, ohne repetitiv oder einschränkend zu wirken. Somit ist “Minor Sun” ein wunderbar angenehmes und vereinnahmendes Album, ein wahr gewordener, poetischer Wunsch – nicht nur für Fledermäuse.

Art NOIR – Michael Bohli

Einem Zauberer gleich hat Michael Sele als Produzent in die Trickkiste gegriffen und zeigt mit grossartig verschmelzenden Melodien und vielen anspruchsvollen Parts. zu was er und seine Musiker fähig sind. Die Melodien sind ausladend und üppig, in jedem Fall von einer repetitiven Faszination. Als Gesamtes betrachtet sind die 13 Songs ein sich heftig drehender Strudel, welcher Noten und Wörter begehrt, die Aufmerksamkeit des Zuhörers unentwegt ansaugt.

W&O – Armando Bianco

Minor Sun ist ein Album mit absoluter Kaufempfehlung für alle Fans von Musik jenseits des schnellen, beiläufigen Konsums. Kenner von The Beauty of Gemina werden in dem Album gleichermaßen eine musikalische Neuausrichtung der Band, als auch eine Rückbesinnung auf “alte Werte und Qualität(en)” entdecken. TBoG-Neueinsteiger werden ein Album vorfinden, welches Lust macht, die musikalischen Wurzeln der Band zu ergründen, die zu so einem solch komplexen Gesamtwerk geführt haben.
Alle gemeinsam werden, wenn sie bereit sind, sich auf die Musik einzulassen, eine wunderbare Melange aus Wave, Folk und Rock, Elektronik und Akustik, Melancholie und Aufbruchstimmung, aus verträumt und verloren erleben. TBoG verweigern sich auch mit ihrem siebten Studioalbum und nach fast 10 Jahren musikalischen Wirkens, weiterhin jeder eindeutigen Klassifizierung oder gar Schublade. The Beauty of Gemina sind “einfach” sie selbst und das ist sehr viel!

mindbreed - Holger Bücker

Den Hörer erwarten 13 Songs, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Vom rockigen Opener „End“ über das fetzig-fröhlich klingende „Wednesday Radio“ bis hin zum tatsächlich verträumten „Wonders“ findet man auf diesem Album eine bunte Palette dark-waviger Songs, die in komplexen Arrangements und stilistischer Breite daherkommen, teils düster, melancholisch, teils unbeschwert und leicht. Alles in allem habe ich das Gefühl, Michael Sele hat mit seinem neusten Werk eine Hommage an die Gothic/Wave-Heroes der Achtziger Jahre geschrieben. In „Waiting in the Forest“ hört man THE CURE, wie in ihren besten Jahren. Die Vorabsingle „Crossroads“, eine Coverversion, hat einen eindeutigen „Dire Straits“-Einschlag mit Slideguitar und coolen Gesang.
Ein rundum gelungenes Album, das allerdings etwas Zeit braucht, um sich zu entfalten und im Gehörgang einzubrennen. Läuft bei mir zurzeit in der Dauerschleife. Ein ideales Album für Leute, die die Achtziger in einem modernen Sound genießen wollen.

Metalglory – Thomas Springer

Stimmungsvolle Wave-Schattenseite.
Immer ein wenig schwer einzuordnen, stets treffsicher am Trend vorbei und von jeher nur sich selbst treu ergeben – The Beauty Of Gemina führen bis heute ein Nischendasein. Ein von einer überschaubaren Schar sehr verehrtes zwar, aber eben doch ein Nischendasein. Mit MINOR SUN wird sich daran nichts ändern. Muss es auch nicht. Die Schweizer verstehen sich auch so gut darauf, elegische Momente zu erschaffen, die von der bodenlosen Schwerelosigkeit des Wave ebenso durchwirkt sind wie von jener fundamentalen Tristesse britischer Post-Rock-Platten. Michael Sele, der in der Vergangenheit gern mal wie ein Nick Cave klang, besinnt sich auf seine eigene, sehnsüchtige Stimmfarbe, die die Atmosphäre der Songs ziemlich perfekt reproduzieren kann: Viel ist hier die Rede von Schmerz und Verlust, von Kämpfen und der drohenden Aufgabe. Monochrome Klangwelten, die ins Leere mäandern und auch mal Tempo aufnehmen sind ihre Sache, in kitschige Goth-Barock-Samt-Plattitüden taumelt die Band hingegen nie. Dafür ist sie zu treffsicher, zu stilbewusst. Gut, manchmal überstrapaziert ihr Wave-Rock das Pathos dann doch (›Endless Time To See‹) oder tendiert zur Überlänge (›Waiting In The Forest‹); dafür gibt es in ›Crossroads‹ auch mal schicke Americana-Spuren. Die Evolution, sie macht auch vor Vergangenheitsbewussten nicht Halt…

Classicrock.net – Björn Springorum


THE BEAUTY OF GEMINA verstehen sich auf das Erzeugen von Klangteppichen, in denen man versinken kann und die sich vorzüglich zum Soundtrack eignen – ein Anspruch, den „Minor Sun“ einmal mehr unterstreicht.

Metallinside.de – Bianca Riessinger

The band from Switzerland, The Beauty Of Gemina, with the beautiful name and songs, announced that on September 2nd they will release their brand new ‘Minor Sun’ album. A 13-track LP that will comfort our autumn (at least) and guide us in its dark and, as always, seductively orchestrated fairy gothic atmosphere. Gemina have proved themselves so far as a very talented group of musicians, following their star and offering great dark alternative music, re-inventing the modern dark rock on a gothic style. It seems that in the past period the band have been composing, arranging and developing their new work, ‘Minor Sun’. You can check out some of it in the teaser they shared—and you can check out the first single ‘Crossroads‘, too. Melodic (as always), dark (as always), inspired (as always) and fresh (yes, as always). The Beauty Of Gemina: ‘Minor Sun’- what a beautiful destination!

Lastdaydeaf.com - Mike Dimitriou

Man könnte von einem Ein-Mann-Projekt sprechen, schließlich schreibt Michael die Songs und Texte, spielt Gitarre und singt, aber all das würde ohne seine Mitstreiter nicht funktionieren. Als erstes zu nennen Schlagzeuger Mark Vinzens, der seit “Nuuk” Zeiten dabei ist. Oder Bassist Andi Zuber, der seit 2014 dabei ist. Dann ist da noch der Cellist Raphael J. Zweifel, der sich fast unbemerkt in die Szenerie schleicht und doch so wichtig ist, für die Feinheiten der Songs, und des Öfteren die Dunkelheit mit seinem ganz persönlichen Stil den Klang seines Instruments ins Wehmütige transportiert. Insgesamt ein sehr dunkles Album, in dem sich der Melancholiker baden kann. Auf der anderen Seite ist das Werk derart gefühlvoll, dass man gar nicht merkt, wie depressiv die Ausrichtung ist. Die Verschmelzung von ästhetischer Schönheit mit einer kühl-erotischen Elegie und die Leichtigkeit der Inszenierung ist bemerkenswert. Tolle Songs, tolles Album und dabei funktioniert dieses “aus einem Guss” wie ein Schweizer Uhrwerk. (andreas)

Amboss Magazin – Andreas

Mit "Minor Sun" haben Michael Sele und Co ihre Reife-Prüfung abgelegt und präsentieren sich technisch raffinierter und kreativer denn je. Schöner kann man ein zehnjähriges Jubiläum doch gar nicht feiern.

Powermetal.de – Leonie Dowidat

Mit dem aktuellen Album treten THE BEAUTY OF GEMINA aus der Schweiz nun auch den Beweis an, dass es nicht ein Cave ist, dem sie folgen, sondern einem BLACK STAR: „And I won‘t forget your name / You will follow all the clouds“.
Dieses Album ist nicht das anfangs musikalisch heraufbeschworene Ende, sondern ein sehr hoffnungsvoller Neuanfang. Wir haben die Botschaft verstanden. Eine gute, sehr gelungene Botschaft!

Musikreveiws.de - Thoralf Koß

„Minor Sun“ fühlt und hört sich so an, als ob die Band ihre Wurzeln wieder entdeckt hat. Nicht das Michael Sele und seine Musiker diese jemals aus den Augen verloren haben. Aber die Melancholie nimmt wieder den bestimmenden Teil der transportierten Stimmungen ein. Die Melodien werden von elektronischen Instrumenten erzeugt, treffen dabei aber sehr feine und spannende Gitarrenlinien. Generell scheinen The Beauty Of Gemina recht viel David Bowie gehört zu haben. Der Gesang erinnert mich sehr an den verstorbenen Großmeister. „Minor Sun“ ist toll. The Beauty Of Gemina gehen zurück zu ihren Wurzeln, scheuen nicht davor ihre Vorbilder mehr als deutlich durchklingen zu lassen und schaffen dabei ihr vielleicht bestes Album!

handwritten-mag - Rainer

Eine Band die in der Schweiz längt den Geheimstatus abgelegt hat, ist The Beauty of Gemina. 10 Jahre nach der Gründung erscheint mit Minor Sun, das insgesamt siebte Album der Eidgenossen um Frontmann Michael Sele. Immer wieder entdeckt man musikalische Parallelen zu den großen Acts der 80er im Bereich Gothic und Synthie Pop wie etwa The Mission, Killing Joke oder andere die sich eher im dunklen Bereich angesiedelt haben. Dazu kommt die Vielseitigkeit in der Stimme von Sele, der die ganzen Emotionen von Ian Curtis (Joy Division) bis hin zu Nick Cave gut drauf hat. Wunderbar kann man auf Minor Sun die unerträgliche Schwere des Daseins fühlen, aber wer die Band kennt, der weiß, dass die Hoffnung lebt.

soundchecker – Dennis

Sieben Studioalben, und mit «Anthology Vol 1» dazu eine umfangreiche Werkschau, haben THE BEAUTY OF GEMINA mit ihrem charismatischen Sänger und Songwriter Michael Sele in den bisherigen bald zehn Jahren ihres Wirkens veröffentlicht. Ich muss gestehen, mir war diese Band bislang unbekannt – ein Fehler, denn diese Band aus der Schweiz überzeugt absolut. „Michael Sele ist ein Gesamtkunstwerk“ rühmt das schweizerische Rock The Bow-Magazin die Seele von TBOG. „Seine Stimme spielt in der Liga eines Nick Cave, sein Songwriting, seine Kompositionen und Arrangements gehören innerhalb des Genres zum Besten, was es aktuell zu hören gibt. Da kann man nur zustimmen und jetzt kommen mit „Minor Sun“ 13 neue Songs dazu. Verschiedene stilistische Wege von TBOG kreuzen sich hier und vereinen sich zu einem gemeinsamen, klanglich homogenen Pfad, der weiter in Richtung Horizont führt ... and leaving it would be a big mistake. Im Herbst ist die Band auch bei uns auf Tour, am 9. Oktober spielen sie im Münchner Backstage. Dieses Konzert sollte man sich anhören.

er-em-online - (Ambulance) P.Ro